Die Dúnedain

Dúnedain bedeutet eigentlich "Westmenschen" und wurde in Mittelerde für die Menschen aus Númenor, später auch für ihre Nachfahren, verwendet. Nach Númenors Untergang gründeten die den Valar treu gebliebenen Überlebenden in Mittelerde die Königreiche Arnor und Gondor.

Das nördliche Königreich Arnor zerfiel und obwohl die königliche Blutlinie bestehen blieb, zogen die dort lebenden Dúnedain sich in die Wildnis zurück. Sie beschützten als Waldläufer im Geheimen die Hobbits und einfachen Menschen Eriadors vor Orks, wilden Tieren und anderen bösen Kreaturen. Die Graue Schar ist ein anderer Begriff für die Dúnedain des Nordens, welche die Pfade der Toten beschritten und anschließend mit ihrem Stammesführer Aragorn zusammen auf dem Pelennor und am Schwarzen Tor kämpften.

Im südlichen Königreich Gondor versiegte die königliche Blutline und das Reich wurde von Truchsessen regiert. Viel stärker als in Arnor vermischten sich in Gondor die Dúnedain mit den Menschen von Mittelerde. Gegen Ende des Dritten Zeitalters gab es in Gondor noch Dúnedain, die auch die Elbensprache beherrschten, in Dol Amroth, in Minas Tirith und in der Umgebung der Hauptstadt. Zu diesen Dúnedain des Südens gehörten auch die Waldläufer von Ithilien. Sie waren Soldaten Gondors, die in den Wäldern, zur Zeit des Ringkrieges unter Faramirs Führung, gegen Saurons Diener kämpften.
Nach dem Ringkrieg wird die Weiße Schar die Leibwache von Faramir, des ersten Fürsten von Ithilien. Ihr erster Hauptmann war Beregond, ein Dúnadan ithilischer Abstammung und ehemaliger Wächter der Veste von Minas Tirith.


Letzte Aktualisierung:
22. Februar 2010

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